Rom-Wallfahrt 2013

Willst du mit mir gehen? Komm folgt mir nach! Mt 4,19

Unter diesem Motto stand die Messdienerwallfahrt vom 20.-26.10.2013 nach Rom. Rund 2.200 Messdiener aus dem Bistum Köln haben sich in zwei Sonderzügen und 6 Bussen auf den Weg gemacht. Aus der Gemeinde St. Anna waren es 14 Teilnehmer sowie ihre Begleiter Pfarrer Schilling, Martin Kalff und Kamil Marcak.

Nachdem die Gruppe aus St. Anna am Samstag bei der Vorabendmesse den Reisesegen erhalten hatte, traf man sich am Sonntag um 9.00 Uhr am Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen. Zuerst gab es ein wenig Gestöhne ob der Aussicht auf 24 Stunden Zugfahrt, aber dank der vielen neuen und interessanten Leute und des Zugradios, das die Musikwünsche umsetzte und die Teilnehmer mit spirituellen Impulsen versorgte, war die Stimmung schon bald so ausgelassen, dass die Zeit wie im Flug verging.
 
Nach dem Beziehen der Zimmer am Montagmittag machten sich alle ein wenig frisch und dann auf den Weg zum Petersplatz. Dort trafen die „Angerländer“ auf die anderen Pilger aus dem Bistum, schlüpften in die Messdienergewänder und zogen in den Petersdom ein, wo ein großartiger Eröffnungsgottesdienst mit unserem Erzbischof Joachim Kardinal Meissner gefeiert wurde. Bei vielen Teilnehmern sorgte er mit seiner Predigt von den Plusmenschen und, dass das Kreuz uns zu solchen macht, für Gänsehautfeeling. Sogar unsere eigene Band „AromA“ war dabei, die die Messe, gemeinsam mit unserem Pfarrer Schilling an der Orgel, musikalisch gestaltete. Während der ganzen Zeit in Rom begleitete uns außerdem unser Pilgerkreuz. Auf dem 205 cm breiten und 380cm hohen Holzkreuz hatten sich alle bereits während der Fahrt mit ihren Daumenabdrücken verewigt. Als letztes kam der Abdruck unseres Kardinals dazu.

Der Dienstag stand zunächst im Zeichen der Stadterkundung. In verschiedenen Gruppen wurden das „Alte Rom“ und das Kolosseum besichtigt, Teile der Sieben-Kirchen-Wallfahrt gemacht und das italienische Flair, z.B. an der Spanischen Treppe genossen.

Abends trafen die „Annaländer“ wieder auf die anderen 2183 Pilger und nahmen an einer feierlichen Lichterprozession auf der Via Nazionale teil. Den Abschluss bildeten ein Wortgottesdienst und ein offenes Singen in der Kirche Santa Maria degli Angeli. Auch hier war die Band AromA mit dabei und sorgte mit stimmungsvollen Klängen für ein ganz besonderes Ambiente.

Am Mittwoch hieß es dann sehr früh aufstehen, nämlich um 5.00 Uhr, wollten alle doch zur Generalaudienz auf den Petersplatz, und es war eine Stunde Busfahrt bis dorthin. Aber es hat sich gelohnt. Mit über 100.000 Menschen auf dem Petersplatz zu stehen und dann vom Papst persönlich gegrüßt zu werden, das ist schon etwas ganz besonderes. Der Papst forderte alle auf, den Papstsegen an alle Daheimgebliebenen weitergeben.

Die Tage vergingen wie im Fluge, und die Nächte waren super kurz. Viel zu schnell verging die Zeit bis zum Treffen uns am Donnerstag in San Paolo fuori le Mura zum Abschlussgottesdienst. Die Predigt von Pfarrer Kolb wurde mit Jubel und Beifall bedacht. Zum irischen Segen „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!“ wurden die roten Schals geschwenkt, wie es sonst eher im Fußballstadion vorkommt. Bei der anschließenden Pastaparty gab es Lasagne und Tiramisu für alle.

Der Freitagvormittag bot für alle Gruppen noch einmal die Gelegenheit zu individueller Programmgestaltung. Die Angerländer Gruppe traf sich mit zwei anderen Gemeinden und Pfarrer Schilling noch einmal im Petersdom, um im kleinen Kreis eine Messe zu feiern, um für die Tage zu danken und für die Rückfahrt zu beten.

Als einen der letzten Eindrücke von Rom genossen alle noch den Blick von der Kuppel St. Peters.

Die Rückfahrt wurde dann mit fast allem Gepäck (nur Daniel Schilling wurde die Brieftasche geklaut) angetreten, und die Teilnehmer waren am Samstagabend wieder zu Hause. Das Programm endete mit dem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag in St. Johannes.
 
Fazit: „Die Zeit in Rom war überwältigend und erst im Nachhinein kann man alle Eindrücke richtig verarbeiten. Aber wir sind uns sicher, dass uns allen klar geworden ist: Wir sind Nachfolger Christi. Wir können Ihm vertrauen und zusammen mit Ihm, den 2.200 Messdienern und hoffentlich auch vielen anderen Menschen aus unserer Gemeinde gehen.“

 
Komm folge mir nach, willst Du mit mir gehen?!

 

Cora und Ines Hannen

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